Kulturelle Einrichtungen


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Brigitte Reimann-Begegnungsstätte

Auf Initiative des Hoyerswerdaer Kunstvereins - Freunde der Künste e.V. als Träger entstand 2006 in Zusammenarbeit mit der Wohnungsgesellschaft mbH und dem Oberbürgermeister die Brigitte-Reimann-Begegnungsstätte durch Anmietung einer spiegelgleichen Wohnung im WK I.

Diese zeigt das ehemalige Arbeitszimmer der Autorin mit zum Teil originalen Einrichtungsgegenständen und dient als Lese- und Studienraum, Bibliothek, Archiv und kombiniertem Wohn- und Schlafraum mit separater Küche und Bad als Gästewohnung der Wohnungsgesellschaft ideale Bedingungen für Studien rund um das Schaffen der Brigitte Reimann.

Als Schriftstellerin des sogenannten "Bitterfelder Weges" lebte Frau Reimann von 1960 bis 1968 in Hoyerswerda, arbeitete dabei am Aufbau des "VEB Gaskombinat Schwarze Pumpe" mit und verfaßte hier zahlreiche Erzählungen, Hörbücher, Tagebücher und diverse Schriftwechsel. 1965 erhielt sie dafür den "Heinrich-Mann-Preis" sowie 2003 postum zahlreiche Ehrungen.

Ihr unvollendetes Hauptwerk, der Roman "Franziska Linkerhand", ist weitgehend autobiografisch und wurde anno 2009 als Oper vertont (Andrea Heuser - Libretto, Moritz Eggert - Musik) und diese am 10.05.2009 in der Lausitzhalle uraufgeführt.

Die Begegnungsstätte besuchten inzwischen rd. 1000 Gäste wie Studenten, Literaturwissenschaftler und -freunde aus aller Welt, u.A. aus Australien, Italien, Kanada, Frankreich, Niederland, Rußland, China, Indien, Amerika und vielen deutschen Städten.

Brigitte Reimann-Begegnungsstätte
Eröffnung der Begegnungsstätte
Eröffnung der Begegnungsstätte
Brigitte Reimann
Brigitte Reimann
Eröffnung der Begegnungsstätte
Vorstellung der Begegnungsstätte
Begegnungsstätte
Begegnungsstätte

Homepage Brigitte Reimann, siehe auch Vereine > Kunst– und Kulturvereine > Kunstverein Hoyerswerda e.V. - Freunde der Künste und Literatur, Standort, Quellen: (19), (24), zum Seitenanfang


Energiefabrik Knappenrode, Lausitzer Bergbaumuseum

Energiefabrik Knappenrode, Lausitzer Bergbaumuseum
Ofenausstellung
Ofenausstellung
Treppenturm
Treppenturm

Homepage Lausitzer BergbaumuseumHomepage Zweckverband Sächsisches Industriemuseum - Energiefabrik Knappenrode, Standort, Quelle: (18), zum Seitenanfang


Friedrich Ludwig Jahn - Sportanlage

An der Bundesstraße 97 befindet sich in Höhe des WK I das von 1960 bis 1962 erbaute und am 15.04.1962 eröffnete und an die BSG "Aktivist Schwarze Pumpe" übergene Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion mit seinen Kunstrasenplätzen, Trainingsplätzen, Tennisplätzen sowie mehreren multifunktionalen Freiflächen.
Am 07.10.1974 kam dann noch eine moderne Sporthalle, dem heutigen Domizil des FC Lausitz, hinzu.

Damit hatte Hoyerswerda frühzeitig die besten Voraussetzungen für eine umfassende sportliche Betätigung ihrer Bewohner im Breiten- und Leistungssport in vielen Disziplinen.

Friedrich Ludwig Jahn - Sportanlage
Tribüne Stadioneingang
Jahn-Sporthalle

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Fritz–Heckert–Gedenkstätte

Fritz Heckert, geb. am 28.03.1884 in Chemnitz, gest. am 07.04.1936 in Moskau, war kurzzeitig Wirtschaftsminister von Sachsen.
Als Mitglied der Bauarbeitergewerkschaft wurde der gelernte Maurer frühzeitig politisch aktiv.
So war er während des 1. Weltkrieges Mitglied der Spartakusgruppe sowie der USPD.
Er gehörte weiterhin zu den Gründungsmitgliedern der KPD und war für diese Partei von 1924 bis 1933 Abgeordneter im Deutschen Reichstag.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Fritz Heckert ausgebürgert und floh infolge dessen in die Sowjetunion.

Neben zahlreichen Ehrungen in verschiedenen Städten der DDR wurde auch in der Hoyerswerdaer Altstadt ein Stadtteil, die Fritz-Heckert-Siedlung, nach ihm benannt und dort zum ehrenden Gedenken eine Denkmal errichtet.

Fritz Heckert-Denkmal
Fritz Heckert-Denkmal

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Jugendklubhaus "OSSI"

Eröffnung des Hauses am 30.04.1964 als „Kreiskulturhaus-Jugendklubhaus Hoyerswerda“
1967 Umbenennung in „Jugendklubhaus Nikolai Ostrowski“.

Jedes Wochenende fanden Tanzveranstaltungenstatt, freitags und samstags für Erwachsene, sonntags für Teenies.
Von Montag bis Mittwoch wurde der Saal für Kinoveranstaltungen genutzt. Außerdem gab es zahlreiche Zirkel wie z. Bsp. den Musikzirkel, ein Tonstudio, einen Schlagerchor, eine Kunstradfahrgruppe, Kabarettensemble, einen Näh- u. Handarbeitszirkel, einen Fotozirkel, den Singeklub sowie den Schachzirkel der BSG "Aktivist Schwarze Pumpe".

Besonders erfolgreich war der „Klub für Gesellschaftstanz“, der 1964 gegründet wurde und zahlreiche regionale und überregionale Preise gewann.
Ebenso erfolgreich agierte der Artistik- Zirkel, der es sogar zu Fernsehauftritten brachte.

Wichtige Akzente setzte der Literaturzirkel, der in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek stattfand und in dem die Schriftstellerin Brigitte Reimann oft zu Gast war.

Weiterhin fanden im Jugendklubhaus zahlreiche Jugendweihen, Schulungen und Weiterbildungsveranstaltungen für die Belegschaft umliegender Betriebe statt.

In Vorbereitung auf die 10.Weltfestspiele der Jugend und Studenten (1973) in Berlin, begann ein großer Aufschwung besonders bei Rockbands.
Es gab seit 1972 zahlreiche Großveranstaltungen in Vorbereitung auf diese Spiele.
Die Diskothek etablierte sich ab 1972 als neue Form des Tanzes für die Jugend.
1974 fanden die "Kulturtage der Jugend" der Stadt Hoyerswerda statt, besonders interessant dabei die Gesprächsforen und der Presseball.

Das Jahr 1977 stand im Zeichen der 5. Kulturtage und gilt auch als Gründungsjahr des Singeklubs um Gerhard Gundermann.
1978 entstand mit der „Sonntagskommode“ eine sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe.
Am 30.04.1979 wurde aus dem Singeklub das „ Liedtheater Brigade Feuerstein“, welches bald DDR- weite Bedeutung erlangte.
Die „Feuersteine“ schufen neue Programme für Erwachsene, Kinder und auch Schülerprogramme.
Am 13.09.1990 folgte mit "Feuersteins Musikpodium" die erste Hoyerswerdaer Kleinkunstreihe.

Mit der politischen Wende und der deutschen Wiedervereinigung änderten sich die Bedürfnisse des Publikums grundlegend.
Neben Jugendtanz fanden u.a. Kinder- und Behindertendiscos statt, auf Initiative von Roland Wehner entstanden die Oldie-Partys, die 1995-97 ihre Höhepunkte feierten.

In den Jahren 1997/98 wurde der Saal saniert, ab April 2000 begann man wieder mit regelmäßigen Veranstaltungen.

Am 03.01.2003 wurde der "Förderverein des OSSI" gegründet (siehe auch unter >Vereine>Fördervereine) und unterstützt seitdem aktiv das Jugendleben des Hauses. Positiv hat sich auch die Übernahme der Trägerschaft durch die "RAA Hoyerswerda" e.V. seit dem 01.07.2005 über das Haus ausgewirkt.

2010 erfolgte ein 3-monatiger Umbau. Dieser war notwendig geworden, um die an Behinderte gerichteten Angebote des Schüler- und Jugendklubs im WK IX integrieren zu können, deren Gebäude nach der Übernahme durch den Landkreis aufgegeben worden war.

Jugendklubhaus "OSSI"
Alter Zustand
Alter Zustand
Vor der Renovierung
Vor der Renovierung
OSSI renoviert
OSSI renoviert
OSSI
OSSI
OSSI
OSSI

HomepageStandort,  Quellen: (19), (52), zum Seitenanfang


Kino Hoyerswerda

Am 07.10.1963 öffnete mit dem "Filmeck" - Kreistheater ein weiterer kultureller Anlaufpunkt für die Bevölkerung der Stadt, der regen Zuspruch fand. Sowohl das vormittägliche Kinderprogramm, zahlreiche bildungsbegleitende Dokumentarfilme als auch die puren Unterhaltungsfilme am Abend erfreuten sich großer Beliebtheit und sorgten fast immer für ein ausverkauftes Haus.
Gleiches gilt für die Kino-Außenstellen, wie der Aula der POS IV im WK I und dem Jugendklubhaus "Nikolai Ostrowski", die an jeweils feststehenden Wochentagen bespielt wurden.

Außer diesen Spielorten gab es noch die sog. Landspielbefilmung z.Bsp. in Lohsa, UHoyerswerdast und weiteren Ortschaften der Umgebung sowie die Freiluftkinos am Knappensee und in der Schulstraße in Hoyerswerda.

Mit der Wende 1989 und dem Übergang des Kinos in die Filmtheaterbetrieb Cottbus GmbH als Nachfolger der ehemaligen Bezirksfilmdirektion änderte sich das schlagartig. Trotz wesentlich verbessertem Service und stets aktuellen Filmen waren hauptsächlich die enorm gestiegenen Eintrittspreise für ständig sinkende Besucherzahlen verantwortlich.
Diese Entwicklung führte letztlich dazu, daß am 30.06.1991 die UFA Theater AG den Betrieb des Kinos übernahm.
Nach deren Insolvenz führte die UFA Theater GmbH & Co. KG den Betrieb mit Erfolg bis 1998 weiter.
Nachdem durch die Insolvenzverwaltung die Mietkosten derart in die Höhe getrieben wurden, daß das Haus unökonomisch wurde, erfolgte am 21. Oktober mit der Aufführung des Films "Dr. Dolittle" die letzte Vorführung.

Es folgten der Abriß des Kinos und dessen Neuaufbau, der bis Dez. 1999 dauerte.
Die K-Motion Gruppe, die das Haus vom Insolvenzverwalter erworben hatte, investierte in die Renovierung und diverse Verschönerungen und installierte einen digitalen Filmprojektor.
Neuer Betreiber wurde die Firma FilmEck UFA Palast, welche das Haus bis 2003 betrieb.
Deren Nachfolger, der nach langem Bangen der Marktführer, die CineStar Gruppe wurde, verkaufte schließlich das Theater am 01.04.2009 an die CineMotion GmbH, die bis heute dessen Betreiber ist.

Einen filmischen Höhepunkt stellte am 04.10.2008 die Premiere des Films "Krabat" dar, dem mehrere Open-Air-Veranstaltungen an der Krabatmühle folgten.

Am 25.03.2010 fand mit "Avatar" die erste 3D-Vorführung in Hoyerswerda statt.

CineMotion
CineMotion

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Kulturfabrik / Soziokulturelles Zentrum "Zwischenbelegung"

Kulturfabrik / Soziokulturelles Zentrum "Zwischenbelegung"
Windspielplastik
Windspielplastik
Lichtsäule bei Nacht
Lichtsäule bei Nacht
KuFa-Eingang
KuFa-Eingang

Siehe Vereine > Kulturvereine > Kulturfabrik Hoyerswerda e.V., Quellen: (18), (19), zum Seitenanfang


Lausitzbad

Ein weiterer beliebter Anlaufpunkt bei den Einheimischen, aber auch unter den Touristen ist das Lausitzbad Hoyerswerda, ein Wohlfühl- und Erlebnisbad, welches sich durch seine wunderschöne, erweiterte und neu restaurierte Sauna- und Wellnesslandschaft und durch zahlreiche Wasserattraktionen auszeichnet.

Historische Eckdaten:

Das Lausitzbad hat eine Gesamtwasserfläche von 3437,30m² und eine Nutzfläche von 1492m².
Dem schließt sich der sehr schön gestaltete Außenbereich an, der zum Entspannen und sportlichen Aktivitäten einlädt. Schwimmbegeisterte können sich in einem 25 m Sportbecken mit seinen 1m und 3m Sprungtürmen austoben.
Dazu stehen auch regelmäßig Angebote wie das Früh- Mittag- und Moonlightschwimmen bereit und es finden Schwimmwettkämpfe durch den Sportclub statt. Von Kindergärten und Schulklassen wird dieser Bereich gern für die sportliche Erziehung genutzt.
Dazu bietet das Lausitzbad Schwimmlernkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an.

Im mittleren Bereich, dem sogenannten Erlebnisbereich ist Abwechslung angesagt. Ob man sich mit einem Reifen durch den Action River, angetrieben von großen Wellen, treiben lässt oder durch den Strömungskanal schwimmt, bleibt Jedem selbst überlassen.
Eine Wassergrotte, ein Whirlpool und Massageliegen laden zum Entspannen ein. Auch in diesem Bereich werden spezielle Kurse, wie Wassergymnastik oder Aqua-Power, angeboten. Das Außenbecken kann im Sommer sowie im Winter genutzt werden.
Angrenzend befindet sich der Außenbereich, in dem mit Volleyballfeld und Tischtennisplatten für Spiel, Sport und Spaß gesorgt ist.

Ein dritter Bereich ist vorrangig für die kleineren Gäste des Lausitzbades bestimmt. In dem Piratenschiff mit seinen zwei kleineren Rutschen, den Wasserspritzen und dem Rutschtunnel für die ganz Kleinen ist Spannung und Spaß vorprogrammiert.
Zum richtigen Wohlfühlen hat das Wasser hier eine Temperatur von 34 C°. Spaß für die ganze Familie bringt garantiert die superschnelle 33 Meter lange Familienrutsche, die sich ebenfalls im sogenannten Kinderbereich befindet.

Durch den Anbau des neuen Sozialgebäudes und damit verbunden die Vergrößerung der Sauna- und Wellnesslandschaft kann der Besucher zwischen den verschiedensten Sauna- und Massagearten zum Entspannen und Relaxen auswählen.

Die Veranstaltungen im "Palm Springs" erfolgen größtenteils in enger Kooperation mit der "LebensRäume eG" Hoyerswerda.

Lausitzbad
Eingang Innenansicht

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Lausitzhalle Hoyerswerda

1984 wurde das "Haus der Berg- und Energiearbeiter" eröffnet und fungierte daraufhin 8 Jahre lang als repräsentatives Kulturhaus des "VEB Gaskombinates Schwarze Pumpe".

1992 erfolgte die Umbenennung in "Lausitzhalle GmbH". Gesellschafter ist bis heute die Stadt Hoyerswerda. Seit der Eröffnung fanden im Haus ca. 12.500 Veranstaltungen mit insgesamt ca. 3,5 Mio. Besuchern statt.

Die Lausitzhalle liegt mitten im Stadtzentrum der Neustadt auf dem Lausitzer Platz, der durch seine modernen Einkaufseinrichtungen ein attraktiver Anziehungspunkt der Hoyerswerdaer und ihrer Besucher ist.
Durch ihre zentrale Lage, das Ambiente und die Multifunktionalität des Hauses ist die Lausitzhalle die Kultur- und Tagungsstätte in Hoyerswerda.

Ein Konzert- und Theatersaal mit 820 Plätzen, dem Forum mit 360 Plätzen, zahlreichen variablen Tagungsräumen sowie 2 großzügige Foyers mit rund 1700 qm Ausstellungsfläche stehen einer Nutzung für Kulturveranstaltungen, Kongresse, Seminare, Betriebsfeiern, Firmenjubiläen, Ausstellungen, Messen sowie für Privatveranstaltungen zur Verfügung. Die ansteigenden bequemen Sitzreihen im Großen Saal bieten eine ungestörte Sicht zur Bühne.

Eine ausgezeichnete Akustik sorgt auf jedem Platz für gute Verständlichkeit und die Klimaanlagen für die gewünschten Temperaturen.

Einen wichtigen Platz nehmen die kulturellen Veranstaltungen in der Lausitzhalle ein.
Die Hoyerswerdaer und ihre Gäste erleben hier ein vielfältiges Programmangebot.
Das Spektrum reicht von Unterhaltungsveranstaltungen über hervorragende Konzerte bis hin zu klassischem Schauspiel und Oper. Zwei Theater- und ein Konzertabonnement stehen zur Auswahl.

Ein ganz besonderer Zuschauermagnet im Frühling jeden Jahres ist der Große Ostermarkt.
Hier präsentieren sich Lausitzer Handwerker und Ostereierverzierer aus der Region.
Bei Schauvorführungen werden typische sorbische Handwerkstechniken und ländlich - sorbisches Brauchtum vorgestellt.
Tausende Besucher informieren sich an den Ständen bei Blaudruckern, Glasschleifern, Töpfern, Ostereierverzierern und Korbmachern über deren Kunst oder lassen ganz einfach das österliche Flair auf sich wirken.

Die großen Aufführungen der Musikfesttage der Stadt Hoyerswerda, Benefizkonzerte, die Austragung des Tanzturniers des TSC Hoyerswerda e.V., das traditionelle Silvesterkonzert und der Silvesterball und Skatturniere haben einen festen Platz im Veranstaltungsprogramm. Gleiches gilt für den jährlichen "Markt der Möglichkeiten" und die "Westlausitzer Gewerbemesse", die von einer Vielzahl an Vereinen und Gewerbetreibenden zur Vorstellung ihrer Tätigkeiten und zur Werbung genutzt werden.

Seit 1997 nutzt das MDR-Fernsehen die Lausitzhalle für Live-Sendungen und Aufzeichnungen.

Lausitzhalle Hoyerswerda
Nordansicht
Nordansicht
HBE in 3D
HBE in 3D
Haupteingang und Lausitzplatz
Haupteingang und Lausitzplatz

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Orange Box

Das im November 2008 eröffnete Bürgerzentrum für Stadtumbau - kurz, die Orange Box genannt - wurde aus abgerissenen Betonplatten der Neustadt, Steinen aus der Altstadt und Holzplatten konstruiert und gebaut.
Damit spiegelt der 2-geschossige Würfelbau in gewisser Weise die städtebauliche Geschichte der Stadt wider.

Die Box fungiert als Informationszentrum für alle interessierten Bürger.
In ihr finden Ausstellungen, Diskussionsrunden und Workshops zum Thema Stadtumbau statt.
Träger der Einrichtung ist die Stadt.

Orange Box
Orange Box
Orange Box
Orange Box
Orange Box

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Schwimmhalle Hoyerswerda

Die sogenannte "Volksschwimmhalle" (zeitweise auch "Schwimmzentrum Hoyerswerda") im WK IX, L.-Herrmann-Str., wurde am 30.06.1972 fertiggestellt und zur Nutzung übergeben. Sie diente vornehmlich der Durchführung des schulischen Schwimmunterrichtes, dem Fitness- und Freizeitsport, dem Gesundheitsschwimmen im Rahmen von Reha-Maßnahmen und nicht zuletzt dem Wettkampfsport von Schwimmvereinen. Zum Letztgenannten muss allerdings erwähnt werden, dass Bestzeiten oder Rekorde offiziell nicht anerkannt wurden, da sich die 25m-Bahnen als geringfügig zu kurz erwiesen.

Die ständig am Becken wiederkehrenden baulichen Mängel, wie Undichtheiten, und die zu deren Beseitigung notwendigen finanziellen Mittel, verbunden mit längeren Schliessungszeiten, führten 1999 zur Entscheidung über den Abriss der Halle.

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Sportforum

Im Südosten der Stadt liegt eine großzügig angelegte Sport- und Freizeitanlage, das Sportforum. Sie besteht aus den Komponenten:

Genutzt wird diese Anlage vornehmlich für den Trainingsbetrieb von Vereinen sowie für den Sportunterricht von Schulen.

Für das neue Sportforum im Freizeitkomplex Ost (FKO) wurde am 14.06.1994 durch den Pforzheimer Oberbürgermeister Dr. Becker der 1. Spatenstich für den 2. Bauabschnitt vollzogen.

Aus dem ursprünglich geplanten Kampfbahntyp "C" war inzwischen infolge eines Stadtratbeschlusses der Typ "B", d.h. 6-Bahnen-Anlage mit Kunststoffbelag und erweiterter Flutlichtanlage geworden.
Die Anlage wurde im Mai 1995 fertig gestellt und zur Nutzung übergeben.

Sportforum
Sportforum FKO
Sportforum FKO
Hauptgebäude
Hauptgebäude
Sportforum FKO
Sportforum FKO

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Stadtbibliothek

Der eigentliche Gründungstermin der Brigitte-Reimann Stadtbibliothek Hoyerswerda ist der 19.10.1949 mit Sitz in der Friedrichstraße und einem Anfangsbuchbestand von 3645 Bänden.
Die Stadt- und Kreisbibliothek Hoyerswerda entstand 1954 im Zuge der Vereinigung der Stadtbibliothek und der Kreisstelle für Büchereiwesen.

Zwischen 1976 und 1983 wurden diverse Zweigstellen in den WK's III/E, IX und X eröffnet, die jedoch infolge der deutschen Wiedervereinigung 1991 einschließlich der Kinderbibliothek wieder geschlossen wurden.
Das gleiche Schicksal ereilte den mobilen Kreisleihverkehr in die umliegenden Orte und Gemeinden.

Dafür wurde am 01.08.1991 die "Städtische Bibliothek Neustadt" eröffnet.
Durch Vereinigung dieser mit der Bibliothek in der Altstadt entstand 1998 die "Stadtbibliothek Hoyerswerda" mit Sitz in der Bonhoefferstr. 6/7.

Am 30.06.2003 erfolgte die feierliche Namensverleihung "Brigitte Reimann Stadtbibliothek" und 2007 wird die Einrichtung Bestandteil des "Eigenbetriebes Kultur und Bildung" der Stadt.

Inzwischen weist die Bibliothek einen Bestand von rd. 70.000 Medieneinheiten auf und findet mit ca. 112.000 Besuchern und rd. 290.000 Entleihungen im Jahr regen Zuspruch in der Bevölkerung der Stadt und des Umlandes.
Regelmäßige thematische Lesungen, Ausstellungen und anderweitige Projekte runden das umfangreiche kulturelle und wissensvermittelnde Angebot ab.

Stadtbibliothek
Stadtbibliothek
Stadtbibliothek
Brigitte Reimann
Brigitte Reimann
Stadtbibliothek
Stadtbibliothek

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Stadtmuseum im Schloß

Die 1272 erstmals urkundlich erwähnte Grenzfestung wurde 1592 nach mehreren kriegerischen Zerstörungen in der heutigen Hufeisenform neu errichtet. 1781 ging das Schloß in öffentliches Staatseigentum über und beherbergte unter anderem das Königliche Amtsgericht, die Oberförsterei und später das Königliche Amtsgerichtsgefängnis und die Stadtverwaltung. Seit 1952 sind im Schloß das Stadtmuseum, die Stadtinformation sowie das Archiv untergebracht.

1924 gründete der heutige Ehrenbürger der Stadt, Otto Damerau, die "Gesellschaft für Heimatkunde", die wiederum 1932 im Haus Burgplatz 6, dem alten Zollhaus, das Hoyerswerdaer Heimatmuseum eröffnete, welches sich im Wesentlichen auf den privaten Sammelfundus Dameraus stützte. Später zog das Museum ins Schloss um.

Die ständig aktualisierte Dauerausstellung zur Stadtgeschichte wird durch regelmäßig wechselnde thematische Sonderausstellungen ergänzt. Eine Galerie, der Konzertsaal, das Kaminzimmer und ein Gesellschaftsraum bieten vielfältige Möglichkeiten für kulturelle Veranstaltungen aller Art.

Im Zeitraum von 1990 bis 1998 erfolgte eine umfangreiche Rekonstruktion der zum Teil äußerst maroden Bausubstanz des denkmalgeschützten Gebäudes in mehreren Baustufen.

Besonders beliebt ist der im 2. Obergeschoss befindliche kleine Festsaal, auch als Kaminzimmer bezeichnet, der sich hervorragend für Dia-Abende, Foren oder Konzerte im kleineren Rahmen eignet. Ebenfalls in diesem Geschoss ermöglicht ein gut ausgebauter Ausstellungssaal Künstlern der Region oder des Auslandes, ihre Werke den Besuchern vorzustellen.

Seit dem 01.01.2003 ist das Museum Bestandteil des "Eigenbetriebes für Kultur und Bildung" der Stadt Hoyerswerda (siehe auch unter > Stadtentwicklung > Institutionen und öffentliche Bauten).

Stadtmuseum im Schloß
Rückansicht  Vorderansicht  Schloss mit Trompeter-Skulptur
Kaminzimmer  Konzertsaal

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Tierpark / Zoologischer Garten

Der Hoyerswerdaer Zoo ist mit ca. 6 ha der drittgrößte Zoo im Freistaat Sachsen.

1956 wurde unter der Leitung des damaligen Museumsdirektors, Günter Peters, mit dem Aufbau des Heimattiergartens vorrangig über das "Nationale Aufbauwerk"(NAW) begonnen.
Am 01.07.1959 erfolgte die feierliche Eröffnung des Tiergartens als einem Ort der Naherholung und Bildung für die schnell wachsende Bevölkerungszahl von Hoyerswerda.
Mit der Zucht bestandsbedrohter europäischer und einheimischer Tierarten sowie der Pflanzung seltener Bäume und Sträucher ist der Park aber auch für Forschungsprojekte der Fauna und Flora bestens geeignet.

Im Zeitraum von 1975 bis 1984 führte Dr. Hans Dieter Hohmann diese Aufgabe federführend weiter.
Maßgeblich seinem Wirken als Direktor ist die Einbeziehung der bildenden Künste in die Anlagengestaltung zu verdanken. Dies findet seinen Ausdruck in den, auf dem Tierparkgelände und unter der Leitung von Jürgen von Woyski zweijährig stattfindenden Bildhauersymposien, an denen namhafte nationale und internationale Künstler beteiligt waren.

Das kleine "Tiergärtchen" wuchs zu einer international anerkannten zoologischen Einrichtung, in der über 1000 Tiere in 150 Formen eine Heimstatt haben. Studien zur Biologie seltener europäischer Tierarten, so z.Bsp. Fischotter, werden seit 1978 in Hoyerswerda betrieben.

Welterstzuchten gelangen 1969 bei den exotischen Vogelarten Tonkibülbül und Vierfarben-Tangare.
1985 kamen hier erstmalig Fischotter zur Welt, zu jener Zeit eine Sensation.
DDR-Erstnachzuchten hatten wir 1983 bei den Alpengemsen, 1984 bei den Schopfmangaben, 1986 bei den Zwergaras und deutsche Erstnachzuchten 2002 bei den Chinesischen Felsenhörnchen.

Von 1984 bis 2008 führte Dr. Werner Jorga diese Aufgabe mit Erfolg weiter.
Unter seiner Leitung wurde 1986 die Zooschule mit je einem ornithologischen und geologischen Lehrpfad sowie dem Zooclub gegründet.
Mit Vorträgen, Führungen und Exkursionen hilft diese Einrichtung, Mädchen und Jungen praxisnah in Biologie zu unterrichten.

Im September 1991 gründeten 38 Freunde der zoologischen Anlage den "Verein der Tiergartenfreunde Hoyerswerda" e.V.
Ihm gehören heute über 200 Mitglieder an. Der Verein möchte die von Anfang an bestehenden engen Beziehungen der Bevölkerung zu ihrem Zoo weiter pflegen und vertiefen. Er unterstützt finanziell und durch aktive Hilfe Gestaltungs- und Ausbauvorhaben.
(Siehe auch unter > Vereine > Fördervereine)

1994 wurde der Tiergarten vom Regierungspräsidium Dresden als "Zoo" staatlich anerkannt.

1997 eröffnete das neu erbaute Tropenhaus sowie die Pinguinanlage, 1998 der Kinderspielplatz, 2001 das Überwinterungshaus für Flamingos, Pelikane, Seidenreiher und Rote Sichler und 2003 das Riesenschildkrötenhaus.

2006 wurde eine neue Fischotteranlage in Betrieb genommen und dem Fischotterfindelkind und Maskottchen des Zoos "Babba" gewidmet.

Von 08/2008 bis 09/2010 leitet Frau Dr. Monika Häfner die Geschicke des Zoos.
Eine ihrer ersten "Amtshandlungen" war die Eröffnung des neuen Zoo-Restaurants "Jambo", welches sich in der Trägerschaft der "Lausitzer Werkstätten gGmbH" befindet und in dem sich die Besucher mit der afrikanischen Küche vertraut machen können.
Inzwischen wird der Zoo kommissarisch durch den Eigenbetrieb der Stadt verwaltet.
Per Stadtratsbeschluß in 06/2011 ist geplant, im Zuge von Strukturänderungen den Zoo aus der Stadt auszugliedern und zusammen mit dem Eigenbetrieb Kultur und Bildung in eine neue, gemeinnützige GmbH "Zoo, Kultur und Bildung" zu überführen.
Mit einem geplanten Investitionsvolumen von 11,5 Mio Euro soll der Zoo in den nächsten Jahren ein völlig neues Erscheinungsbild bekommen. Als Schwerpunkte sind dabei u.A. vorgesehen:

Tierpark / Zoologischer Garten
Damwild
Damwild
Kamele
Kamele
Erdmännchen
Erdmännchen

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ZCOM Zuse Computer Museum Hoyerswerda

ZCOM-Logo

Wir können uns heute eine Welt ohne Computer und Internet nicht mehr vorstellen. Sie sind für die Kommunikation, Datenspeicherung, Forschung und Produktion unabdingbar geworden. Der Computer bildet die Basistechnologie für nahezu alle Wirkungsbereiche des Lebens. Dennoch ist er für uns nur noch ein Werkzeug, etwas Alltägliches.

Das ZCOM schaut hinter die Kulissen der Technik und fragt nicht nur nach der Funktionsweise, sondern auch nach den gesellschaftlichen Chancen und Risiken. Nach dem Vorbild Konrad Zuses, dem Erfinder des ersten Computers, verbindet das Museum in Hoyerswerda Technik mit Kunst und Kultur. Bestaunen Sie die rasante Entwicklung der Informationstechnik und werfen Sie mit uns einen Blick in die Zukunft.

Dazu laden wir Sie herzlich ab dem 28.01.2017 von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr in unsere neue Dauerausstellung ein.

Dietrich-Bonhoeffer-Straße 1-3,
02977 Hoyerswerda
Tel. 03571 478957
info@zuse-computer-museum.com
www.zuse-computer-museum.com
Facebook: ZCOM Zuse-Computer-Museum

ZCOM Zuse Computer Museum Hoyerswerda
alte Rechenmaschine
alte Rechenmaschine
der Eingang zum Museum
der Eingang zum Museum

Homepage Konrad-Zuse-ComputermuseumStandort,  Quellen: (25), (26), (43), zum Seitenanfang


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